Coldplay: Clocks

Veröffentlicht auf von Mirjakätzchen

Das Licht ist weg und damit auch jede Möglichkeit, einer wie auch immer gearteten Rettung. 
Ich hab versucht, gegen den Strom zu schwimmen. 
Der Erfolg: ich bin weichgespült. Ohne Beine. Auf Knien. 
Bettle. Bitte. Ersuche. 
Dich. 
Nämlich endlich das Ungesagte auszusprechen. 
Mir den Drecks-Apfel da endlich vom Kopf zu schießen. 
Und dieses Riesenproblem ohne Namen. 
Und den Tiger "Wut", der endlich gezähmt werden muss. 

Ich konnte nicht damit aufhören. 
Nicht aufhören, über meinen Horizont hinauszuschielen. 
Verpasste Gelegenheiten zu verfluchen. 
Du weißt das. 
Jetzt. 
Ich weiß nicht mehr, ob ich ein Teil der Lösung bin. 
Oder ein Teil des Problems. 

Du bist das Durcheinander, das sich niemals ordnen lässt. 
Das Chaos, das immer wieder zurückkommt. 
Die tickende Uhr. 
Die Mauern, die immer näher rücken, bis sie zerquetschen. 
Du bist das Zuhause, in dem ich immer leben wollte. 
Und dafür gibt es keine Parallele mehr.

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der südostdrache 11/26/2010 12:09


hm. hm. und nochmals hm.
du hast den text aber sehr, sehr frei umgemodelt, kann es sein? :)


Mirjakätzchen 12/06/2010 13:01



Frei interpretiert trifft es besser. Ich hasse "Wort- für- Wort" - Übersetzungen.