Frühlingsgefühle: 5 Tipps für den Flirt im Job

Veröffentlicht auf von Mirjakätzchen

Liebe macht Arbeit? Manchmal funktioniert das auch genau anders herum: Dann macht Arbeit Liebe- und Triebe. Einer Studie zufolge hat sich jeder zweite Mann schon einmal in eine Kollegin verliebt – Romanze oder Affäre nicht ausgeschlossen.  Und die Büroliebe hat auch für den Arbeitgeber durchaus Vorteile. Flirten mindert akuten Stress.

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Obendrein sind verliebte Mitarbeiter in der Regel besser gelaunt, engagieren sich stärker und übernehmen gerne Zusatzaufgaben, um länger in der Nähe des oder der Angebeteten zu sein. Außerdem haben Beziehungen, die im Kollegenkreis anfingen, eine durchaus längere Haltbarkeitsdauer im Vergleich zu anderen. Wenn Amors Pfeil dann aber getroffen hat sollte trotzdem Vorsicht geboten sein. Bei einem Büroflirt begibt man sich auf einen heißen Stuhl- und damit meine ich nicht das Fummeln hinter verschlossener Bürotür, Kopulationen am Kopierer oder Promiskuität statt Produktivität. Arbeitsrechtlich ist das ganze nicht ungefährlich.

Für alle, deren Hormonspiegel gerade durch das herrschende Wetterhoch in Wallungen geraten ist, habe ich hier ein paar Tipps aus meinem „Nähkästchen“ zusammengetragen.


1.   
Freundschaft. Bevor Mann jemanden anflirtet, sollte er versuchen, Sie wirklich kennenzulernen. Nichts wirkt anziehender wie aufrichtiges Interesse an der Person, nichts abstoßender als Ungeduld. Den umgarnten Frauen wird schnell klar, dass es den Männern nur darum geht, etwas zu bekommen – und sei es nur Anerkennung.


2.  
Amüsieren. Lachen ist der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen. Menschen, die uns unterhalten, finden wir sofort sympathisch. Und über welche Witze wir lachen zeigt indirekt, was wir gut finden- und was nicht. Aber Achtung: Sex- Witze sind tabu, schwarzen Humor verstehen nicht alle und manche Kalauer sind wirklich sehr abgedroschen. Der Witz mit der globalsten Akzeptanz? Bitte sehr: Zwei Jäger im Wald. Plötzlich bricht einer der beiden zusammen. Er atmet kaum noch. Sofort zückt der andere Jäger sein Handy und wählt den Notruf: „Mein Freund ist tot! Was soll ich tun?“ Darauf der Mann in der Notrufzentrale: „Beruhigen Sie sich! Versichern Sie sich erst einmal, dass er tatsächlich tot ist.“ Stille – dann ein Schuss. Dann wieder der Jäger: „Ok, was jetzt?“


3.  
E-Mails. Mittlerweile die gängigste Flirt- Form überhaupt.  Aber gefährlich! Was verschickt wird ist auch dokumentiert- und kann im Zweifelsfalle gegen einen selbst verwendet werden. Schön sind Formulierungen wie: Sie haben mich im Meeting mit ihrer Präsentation sprachlos gemacht und restlos überzeugt. Übrigens- Ihre Stimme ist zauberhaft. Falsch: Sie haben einen sexy Arsch und und ihr Outfit war rattenscharf!


4.  
Komplimente. Liebt jeder Mann und jede Frau. Schon Freud stellte fest, dass wir uns gegen Angriffe wehren können- gegen Schmeicheleien aber machtlos seien. Allerdings ist hier JEDE Anzüglichkeit genau eine zuviel. Richtig ist: Den anderen intelligent zu umgarne, ohne die eigenen Absichten durchschimmern zu lassen. Suggestion ist bei der Verführung alles.

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5.  
Hierarchie. Eine Frau über sich zu haben ist für viele Männer eine reizvolle Vorstellung- aber in der Hierarchie abwärts  wird im Job oft mit sexueller Belästigung verbunden. Jede intensivere Freundlichkeit kann von Untergebenen bereits als Belästigung ausgelegt werden.

 

Ach ja – und ein „Nein“ gilt im allgemeinen auch als ein nein. Wer zu aggressiv flirtet riskiert eine Anzeige wegen sexueller Belästigung oder im Job sogar die Kündigung.

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Caro 07/05/2010 15:28


Wow echt gute Tipps! Verliebe mich zwar nicht in einen Kollegen, aber war interessant zu lesen :) Danke!! hoch auf den Job- Flirt :D ;D