Imbruglia, Natalie: Torn

Veröffentlicht auf von Mirjakätzchen

  

 

Für mich war er halt der Mann. 
Der hatte diese Wärme. 
Der war’s wert. 
War es. 
Du warst es. 
Aber was du jetzt bist, das kann nicht der Mann sein, den ich geliebt habe. 
Du hast offenbar keine Ahnung mehr, ob du ein Herz hast und wenn ja, warum. 
Und es ist dir anscheinend auch egal, ob überhaupt. 
Den Mann, der jetzt da ist, den kenn’ ich nicht mehr. 
Und wo du früher gelegen hast, ist jetzt nix mehr. 
Wir reden nicht mehr. 
Das ist los. 
Nicht gut. 
Wahrscheinlich hat der Wahrsager damals recht gehabt. 
Das ich das hätte sehen sollen, was wirklich da war. 
Und nicht irgendein Licht, das mir unter die Haut kriecht. 
Ist jetzt auch egal. Ich habe kein Glück. Es fehlt mir noch nicht mal so. 
Es ist halt nur so: es gibt so verdammt viel, was ich nicht mehr habe. 

Zerissen. So fühle ich mich. 
Glaube an nix mehr. 
Fühl mich kalt, so als wäre ich nackt. Schäme mich. 
Die Illusion ist nie wahr geworden. 
Ich bin wachgeprügelt worden, und das einzige was ich sehe, 
ist ein Himmel, der mal perfekt war. Mit einem Riss mittendurch. 
Du bist bisschen spät dran. Ich bin schon kaputt.

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